Evangelische Gemeinde A.u.H.B. Klosterneuburg
Gemeindeblatt 2006-1
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Die 10 Presbyter stellen sich vor
(in alfabetischer Reihenfolge)

Brunner, Gregor | Essl, Martin | Forkert, Gerald | Hruska, Hedwig | Mayer, Fritz | Sartorius, Julian | Seydl, Christine | Stroh, Dieter | Weickert, Dietmar | Zippel, Christine

klicken für's Farbfoto DI Gregor Brunner

Vor einigen Jahren begann ich zu wagen,
in dieser Gemeinschaft mit zu tragen,
Freude am Glauben zu verbreiten,
ein buntes frisches Angebot zu bieten,
für Alt und Jung, groß und klein -
allen die Gemeinschaft und Heil hier suchen.
Damit sich alle willkommen fühlen, bin ich bereit mit Wort und Tat meine Talente einzubringen - denn an Aufgaben fehlt es nie! So vieles ist möglich, wenn wir uns die Hände reichen.

[Anm. Red.: Die ausführliche Selbstdarstellung von der homepage der Purkersdorfer Gemeinde wollen wir Ihnen nicht vorenthalten:]

Ich wurde in Klosterneuburg geboren, habe in Hollabrunn die HTL-Maschinenbau besucht, 1989 maturiert und in Wien Biologie (Zweig Ökologie) zu studieren begonnen (Abschluss 2003). Ich habe auch begonnen, mich mit fernöstlichen Techniken und Gedankengut zu beschäftigen. Seit 1998 unterrichte ich regelmäßig Judo. Meinen Lebensunterhalt habe ich mir diversen Jobs verdient (Marketing, Bank). Eigentlich war mir die Mitarbeit in der Evangelischen Gemeine Klosterneuburgs immer wichtiger geworden. So habe ich die Homepage (evang-klosterneuburg.at) ins www gebracht, 2001 durfte ich den Jugendkreis neu ins Leben rufen, ein Jahr später den Konfirmandenunterricht mitgestalten.

Die Begleitung von KonfirmandInnen ist für mich deshalb sehr herausfordernd und spannend, weil sie sich in einem ereignisreichen und zugleich schwierigen Lebensabschnitt befinden. Binnen kürzester Zeit müssen sie sich (und werden sie sich) zu Männer und Frauen entwickeln. Eine Vielzahl neuer Aufgaben und Herausforderungen stürzt auf sie ein - und so nebenbei - soll noch der Kinderglaube zu einem Erwachsenenglauben reifen. Dass die Beschäftigung mit den Fragen des Glaubens und der persönlichen Beziehung zu Gott vielfach als zusätzliche Last und viel weniger als eine Bereicherung und eine Hilfestellung bei der Lösung der Probleme ihres täglichen Lebens empfunden wird, ist nicht ganz verwunderlich.

Ich versuche meine ganze Kraft, mein Können und Wissen einzusetzen, um den Jugendlichen hilfreich zur Seite stehen, beim Entwickeln ihrer Talente förderlich zu sein. Ich denke, so kann es gelingen, einen fruchtbaren Boden für eine ertragreiche Jugendarbeit (und Erwachsenenarbeit) zu bereiten.

klicken für's Farbfoto Kommerzialrat Martin Essl

Persönliches:

  • Kaufmann bauMax
  • verheiratet
  • 4 Kinder im Alter zwischen 7 und 17 Freizeitschwerpunkte:
    Familie, Kunst, Fotografie, Sport

     

    Weg im Glauben:

  • persönliche Beziehung zu Gott
  • Ziel, mein Leben nach dem Wort Gottes auszurichten
  • dies wirkt sich in Familie und Beruf aus

    Meine Wünsche für unsere Gemeinde:

  • mehr Menschen in Klosterneuburg und Umgebung mit einem interessanten und vielfältigen Programm anzusprechen: Alternativ-Gottesdienste, Programm für Kleinkinder, Jugendarbeit ausbauen, Programm für junge Erwachsene
  • Diakonische Arbeit verstärken: In der eigenen Gemeinde, Unterstützung der Projekte in Brasilien, Indien, Rumänien
  • Musikprogramm erweitern: Taizémusik, Neue Lieder, Jugendchor?
  • Qualitätssicherung der Bausubstanz von Kirche und Pfarrhaus
  • Unterstützung der Pfarrfamilie durch viele Mitarbeiter

    klicken für's Farbfoto Dr. Gerald Forkert

    Ich habe bis zum Jahr 1989 Vermessungswesen studiert und bin, nach mehrjähriger Berufserfahrung als Universitätsassistent und in einem Vermessungsbüro, jetzt Geschäftsführer einer kleinen Firma, die Software im Bereich Geoinformationssysteme entwickelt. Während meiner "freien" Jahre an der Technischen Universität habe ich meine Begeisterung fürs Radfahren, Paddeln und Bergsteigen entwickelt und dabei schließlich auch meine Frau Irmi kennengelernt. Inzwischen haben wir zwei Kinder, Fiona und Anja, und versuchen, neben der Bewältigung des Alltags, mit ihnen gemeinsam neue Welten zu entdecken. Dabei wollen wir unsere Kinder unterstützen, ihre eigene Beziehung zu Gott zu entwickeln - was für mich zugleich Beschäftigung mit meinem eigenen Weg zum Glauben bedeutet. Schon als Kind wurde in mir jene Gewissheit bestärkt, die ich heute am besten mit den Worten von Dietrich Bonnhoefer beschreibe: "Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag."

    Als Presbyter ist mir das evangelische Verständnis für‘s Christ-Sein ein großes Anliegen. Ich möchte mit Blick über unsere eigene Gemeinde hinaus auch von anderen Bereichen unserer Kirche Wege und Erfahrungen aufnehmen. Mit Ideen und Engagement möchte ich so besonders bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mithelfen.

    klicken für's Farbfoto Mag. Hedwig Hruska †

    Ich bin in Kernhof, NÖ geboren, verheiratet mit Heinz, wir wohnen seit 1973 in Klosterneuburg. Meine Berufslaufbahn begann ich als Erzieherin in einem Heim der Stadt Wien. Nach Abschluss des gemeinsam mit meinem Mann nebenberuflich betriebenen Jus-Studiums, in dieser Zeit kamen auch 1976 und 1977 unsere Töchter zur Welt, nahm ich 1980 eine Teilzeitbeschäftigung als Dokumentarin und Bibliothekarin in der Rechtsabteilung einer Bank an, und sollte dort 25 Jahre, bis zu meiner Pensionierung im vorigen Jahr, bleiben.

    Immer im Bewusstsein, Angehörige einer Minderheit zu sein, schätze ich sehr, dass wir hier in Klosterneuburg eine sowohl in weltlicher Sicht wie auch im Glauben lebendige Gemeinde sind. Ich freue mich auf die Arbeit im Presbyterium und wünsche uns, dass es gelingt immer mehr Menschen anzusprechen um mit uns Gemeinde zu leben.

    klicken für's Farbfoto DI Fritz Mayer

    verheiratet mit Sabine.

    Studium der Informatik an der Technischen Universität Wien, der ich auch nach dem Studium treu blieb. Heute arbeite ich an der TU für den Zentralen Informatikdienst. Ich lebe von Kindesbeinen an in Klosterneuburg und bin ebenso lange mit unserer Evangelischen Gemeinde verbunden (Taufe, Kindergottesdienst, Jugendkreis, Konfirmation, Hochzeit). 1996 wurde ich in das Lektorenamt berufen, in dem ich meine Freude an der Guten Nachricht des Evangeliums weitergeben kann.

    Als Gemeindevertreter absolviere ich meine dritte Amtsperiode, als Presbyter die erste. In unserer Pfarrkanzlei sorge ich dafür, dass die Computer das tun, was von ihnen erwartet wird. Gerne wirke ich bei den Alternativen Gottesdiensten mit. Für die Zukunft wünsche ich mir eine bessere Zusammenarbeit auf ökumenischer Ebene.

    klicken für's Farbfoto Mag. Julian Sartorius

    Ja, auch ich gehöre, wie es nach wie vor die Kirchenverfassung vorsieht, dem Presbyterium und der Gemeindevertretung an. Dass ich mich aber nach 15 Jahren meines Dienstes hier erneut "vorstellen" soll, ist ein charmanter, aber hartnäckiger Zug des Strebens nach Vollständigkeit. [... der Redaktion und des webmasters *g*] Was mir wichtig ist, wo mein Herz schlägt, welche Schwerpunkte ich zu setzen versuche, wo ich trage und mich im Gebet tragen lasse, wissen Sie - bzw. können Sie es leicht in Gottesdiensten, Kreisen, persönlichen Gesprächen - aber auch beim Nachlesen der Leitartikel im Gemeindeblatt in Erfahrung bringen. Dass ich mit Heidi verheiratet bin und mit ihr zwei Töchter habe, ist sicher kein Geheimnis und weithin bekannt.

    klicken für's Farbfoto Christine Seydl

    Ich wurde in Mariazell geboren und wuchs in Wien auf. Nach Absolvierung der Schulzeit und einer kaufmännischen Lehre war ich bis zum Ende meiner beruflichen Tätigkeit Sekretärin in der Versicherungsbranche. Mit meiner Verehelichung im Jahre 1970 und meinem gleichzeitigen Umzug nach Klosterneuburg hatte ich noch unter Pfarrer Wölfel meine ersten Kontakte mit unserer evangelischen Gemeinde. Einige Jahre nach der Geburt meines Sohnes begann ich 1985 im Chor der evangelischen Kirche mitzuwirken, wo ich durch Sonnhilde Audétat auch zur Mitarbeit im Kindergottesdienst eingeladen wurde. Bald darauf führte mich Frau Wochele in die Führung der Buchhaltung ein, worauf sich noch weitere Tätigkeiten im Sekretariat und letztlich auch dessen Leitung anschlossen.

    klicken für's Farbfoto Dkfm. Dieter Stroh

    verheiratet mit Irmgart, 2 Kinder (31, 27)

    Studium an der Wirtschaftsuniversität, 9 Monate Auslandsaufenthalt in den USA und Frankreich. 1967 Eintritt in das Familienunternehmen Avenarius-Agro, in dem ich bis heute Geschäftsführer bin. Seit 1997 ist mein beruflicher Arbeitsplatz Wels, weshalb ich nur an den Wochenenden in Klosterneuburg bin. Seit 1975 wohne ich in Klosterneuburg und bin seither Mitglied im Presbyterium (Kurator-Stv., Schriftführer). Besonderer Schwerpunkt in der Gemeinde ist für mich die Leitung des Chores (seit 1975). Aus einer traditionell bewusst-evangelischen Familie stammend, ist mir eine aktive Beteiligung am evang. Gemeindeleben seit jeher vertraut. Ich wünsche mir eine lebendige Gemeinde mit Aktivitäten und Angeboten für alle Altersstufen und freue mich über neue Ideen und gottesdienstliche Formen, wobei aber bewährte Traditionen nicht vernachlässigt werden.

    klicken für's Farbfoto DI Dietmar Weickert

    Ich wurde in Wien geboren und bin dort auch aufgewachsen, bin also kein originaler Klosterneuburger. Erst meine Frau Lisbeth, mit der ich seit 1991 verheiratet bin, hat mich in diesen schönen Ort gebracht. Gemeinsam mit unseren drei Söhnen versuchen wir so aktiv am Gemeindeleben teilzunehmen, wie es unsere Zeit und Kräfte neben Beruf und Schule zulassen.

    Seit Abschluss meines Studiums der Informatik an der TU Wien im Jahr 1985 arbeite ich in wechselnden Rollen innerhalb der Informationstechnologie (IT)- Branche. Derzeit übernehme ich als Selbstständiger Managementaufgaben in Projekten verschiedenster Art, vor allem im Bankenbereich.

    Ich habe in meiner Jugend den Zugang zur evangelischen Kirche in der Wiener Gemeinde Döbling gefunden und dort eine hervorragend funktionierende und erfüllende Jugendarbeit erlebt, die es geschafft hat, uns Jugendliche von Konsumenten zu Akteuren werden zu lassen. Seit damals weiß ich, dass Kirche mehr ist als eine Versammlung spirituell Gleichgesinnter und dass eine christliche Gemeinde auch Gemeinschaft im besten Sinne bedeutet. Diese Gemeinschaft nach Kräften zu fördern und vor allem auch unseren Kindern nahe zu bringen, ist mein wichtigstes persönliches Ziel in unserer Gemeinde - sei es in meiner Rolle als Presbyter oder einfach als Mitwirkender bei unseren Gottesdiensten, Festen oder anderen Zusammenkünften.

    klicken für's Farbfoto Dr. Christine Zippel

    Seit 1. Jänner 2006 bin ich als Kuratorin für unsere Kirche tätig und freue mich darüber. "Lebenslanges Lernen" steht für mich im Vordergrund:

  • kaufmännische Ausbildung
  • Matura
  • Ausbildung zur Vermessungstechnikerin
    Später dann:
  • Studium der Geisteswissenschaften in den Bereichen Geschichte (auch außereuropäische), Politikwissenschaft und Ethnologie mit dem Magisterium und dem anschließenden Doktorat.
  • seit 1980 eigenes "Technisches Büro für Vermessungswesen".

    Mein zukünftiger Schwerpunkt:

  • Publikationen aus historischen Bereichen.

    Vor fast zwei Jahrzehnten bin ich mit meinem Mann nach Kierling übersiedelt, unser Sohn Dieter ist mittlerweile 17 Jahre alt geworden und fühlt sich im evangelischen Jugendkreis sehr wohl. Mein Mann ist nach einem Unfall körperlich behindert und bleibt am liebsten zu Hause, deshalb nimmt er am Gemeindeleben nur beschränkt teil. Ich fühle mich geschützt und geborgen durch den Glauben. Er verleiht mir innere Kraft. Besonders liebe ich den sonntäglichen Segen, denn er spiegelt die Macht der Worte wider, die wie eine Kraftquelle für das Wohlbefinden während der kommenden Woche wirkt.

    Lieb & beflügelnd ist mir der Psalm geworden: "Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege".